Wie funktioniert Hellsehen?

Als Hellseherin oder Hellseher wird in der Regel jemand bezeichnet, der in Zukunft sehen kann. Natürlich ist es verlockend zu wissen, was in Zukunft passieren wird. Ist es also möglich, in die Zukunft zu sehen? Ja klar, allerdings liegt die Zuverlässigkeit einer Prognose für die Zukunft bei maximal 80%. Alleine schon die Antwort einer Hellseherin oder eines Hellsehers verändert die Ereigniskette, vielleicht sogar das eigene Verhalten. Tendenzen lassen sich vorhersehen, was jedoch konkret wann passieren wird, ist eine Information, die selten sinnvoll zu wissen ist. Es stellt sich auch die Frage, ob jemand wirklich wissen möchte, was in Zukunft passieren wird, schliesslich kommt die Zukunft noch früh genug… Insbesondere, weil die Zukunft nicht der springende Punkt bei der ganzen Geschichte ist.
Die sehr viel interessantere Frage ist jedoch, wie funktioniert Hellsehen? Wie ist es möglich, Bilder zu empfangen, die mit dem physischen Auge nicht sichtbar sind? Woher kommen diese Bilder? Wenn wir uns ernsthaft auf diese Fragen einlassen, verändert sich auch etwas in uns. Wir betrachten uns und unsere Fähigkeiten in ganz neuem Licht. Durch das Trainieren des Hellsehen erkennen wir, dass es noch so viel mehr zu sehen gibt, als wir mit den physischen Augen sehen. Diese Wahrnehmung beschränkt sich nicht nur auf das Sehen. Unsere Wahrnehmungskanäle ermöglichen uns einen grösseren Einblick in das Leben und zwar mit allen Sinnen. Zu den Hellsinne, zählen neben dem Hellsehen noch das Hellfühlen, Hellhören, Hellriechen, Hellschmecken und Hellwissen. Dabei handelt es sich um die feinstoffliche Wahrnehmung, die wir Menschen alle von Geburt an besitzen. Unsere Welt ist allerdings so aufgebaut, dass diesen Hellsinnen, der inneren Wahrnehmung, kaum Gewicht beigemessen wird, sodass diese Hellsinne meisten im Laufe des Erwachsenwerdens verkümmern. Somit besteht die Aufgabe eigentlich nicht darin, Hellsehen zu lernen, sondern sich vielmehr dieser Wahrnehmung wieder bewusst zu werden und sich daran zu erinnern. Natürlich gibt es Übungen und Meditationen, die eine Erinnerung an die Hellsinne erleichtern, denn unser Verstand ist sehr stark und tendiert dazu, alle inneren Wahrnehmungen als nichtig zu erklären. Somit ist es mit etwas Übung verbunden, sich wieder auf das Hellsehen einzulassen, die Wahrnehmungskanäle tatsächlich wieder etwas zu trainieren und die Hellsinne zu aktivieren.

Was ist Medialität?

Medialität, also das Wahrnehmen von Verstorbenen und das Übermitteln ihrer Botschaften, ist in dieser Zeit wieder mehr in das Bewusstsein der Menschen gerückt. Medien, die mit Verstorbenen kommunizieren, liefern zum Teil sehr überzeugende Beweise, die belegen, dass sie tatsächlich auf Informationen zugreifen können, die nur dem Verstorbenen bekannt sein konnten. Ein solcher Kontakt findet ebenfalls über die Hellsinne statt. Das Medium sieht durch die eigene Hellsichtigkeit den Körper eines Verstorbenen, oder es hört über das Hellhören die Worte dieses Menschen und kann diese an die Hinterbliebenen weitergeben. Medialität ist ein sehr interessantes Gebiet, auf dem wir viel über uns selber erfahren können. Medialität lernen ist ein grosser Wunsch von vielen Menschen, allerdings gibt es oftmals auch Befürchtungen und Ängste in diesem Zusammenhang. So als ersten Schritt auf diesem Weg, kann ein Kurs über die Wahrnehmungskanäle viele Ängste abbauen. Man lernt die Natürlichkeit der eigenen Wahrnehmung im feinstofflichen Bereich auf spielerische Weise kennen und dadurch verliert diese Ebene auch etwas an Mystik - eine gute Sache, um als souveräner und aufgeklärter Mensch durchs Leben zu gehen.
 

Was ist Sensitivität?

Medialität ist aber nur ein Zugang, der durch die Hellsinne ermöglicht wird. Sensitivität erlaubt uns, die vorhanden Pflanzen, Menschen und Gegenstände erweitert wahrzunehmen. Sensitivität ist eine grosse Bereicherung für das Leben, da wir über die sensitive Wahrnehmung wieder mehr verbunden werden mit der dahinterliegenden, energetischen Ebene der Dinge. Wir werden achtsamer und trainieren damit auch ein Stück Lebensfreude.
 

Was hat Achtsamkeit mit den Hellsinnen gemein?

Achtsamkeit ist in unserer Welt mit all ihren Ablenkungsmöglichkeiten wieder vermehrt ins Bewusstsein der Menschen gerückt. Achtsamkeit zu trainieren bedeutet, die eigene Wahrnehmung zu trainieren. Dazu gehört es auch, die eigenen Hellsinne zu entdecken. Zu verstehen, was es bedeutet, wenn wir wissen, wer uns da anruft, bevor das Telefon tatsächlich klingelt. Achtsamkeit bei der Begegnung mit anderen Menschen ist ebenfalls sehr wertvoll, es verbindet uns wieder mehr mit anderen Menschen, wenn wir uns erlauben, tatsächlich auch das Gegenüber wahrzunehmen, anstatt in einem Menschen nur jemanden zu sehen, der für uns eine Zweck erfüllt - oder auch nicht. Somit ist die Beschäftigung mit den Wahrnehmungskanälen auch eine bewusstseinserweiternde Übung.
 

Was ist Hellsichtigkeit?

Hellsichtigkeit ist die Fähigkeit, die Dinge vollumfänglicher wahrzunehmen als mit den physischen Augen. Wir können über den Vorhang des offensichtlichen blicken und erkennen den Kern, das Wesen und die Geschichte einer Sache, eines Tiers, einer Pflanze und auch eines Menschen. Bei Babys und Kleinkindern lässt sich sehr schön beobachten, dass die Fähigkeit des Hellsehens völlig natürlich ist. Sie sehen noch diese Dinge, die unsere physischen Augen in der Regel rausfiltern, und reagieren darauf - was für Erwachsene in der Regel ziemlich unverständlich wirkt.
Das Hellsehen zeigt sich auf unterschiedliche Weise. Aurasichtigkeit, aber auch Visionen sind Ausdrucksformen der Hellsichtigkeit.

Hellsehen ist wohl der prominenteste Hellsinn, allerdings gibt es da noch das Hellfühlen, Hellhören, Hellriechen, Hellschmecken und Hellwissen. Die Hellsinne sind nicht bei allen Menschen gleich ausgeprägt und so ist es von Vorteil, sich über alle Wahrnehmungskanäle bewusst zu werden und zu schauen, wo der eigene primäre Zugang liegt. Die Hellsinne können in aller Regel zwar aktiviert werden, jedoch funktioniert es meist nicht wie das Umlegen eines Lichtschalters. Es bedarf der eigenen Bewusstwerdung, was über die Vermittlung von Wissen geschieht. So wird dem Verstand ermöglicht, in Betracht zu ziehen, dass eine solche Wahrnehmung überhaupt möglich ist. Dann geht vieles über das Vertrauen. Es geht darum, dass Hellsehen zu trainieren, alle Hellsinne zu trainieren. Es ist aber ein ganz anderes trainieren, als das Lernen für die Schule. Die Hellsinne tangieren eine Ebene von uns, die sehr viel besser stimuliert werden kann, indem wir mit Freude und Spass ans Training herangehen.

Worin besteht der Nutzen, sich mit den Wahrnehmungskanälen zu beschäftigen?

Das Trainieren der Hellsinne hilft uns, den wahren Kern der Dinge und Wesen klarer zu erkennen. Mit der Zeit kann eine Lüge schneller erkannt werden, die Absichten anderer Menschen werden offensichtlicher, man gewinnt mehr Vertrauen in die eigene Intuition. Die Intuition berücksichtigt sehr viel mehr Faktoren, als nur das Offensichtliche. Damit wird es schwieriger, von anderen manipuliert zu werden und wir können wirklich das tun, was unser Wunsch und Wille ist. Wir werden auch emphatischer, können wahrnehmen wie es einem anderen Menschen geht und so auch wirklich hilfreiche Unterstützung anbieten - wenn das unser Wunsch ist. Durch die eigene Wahrnehmung beschäftigen wir uns auch mehr mit unserem Wesen, werden bewusster und achtsamer, wodurch wir leichter erkennen, ob uns jemand gut tut oder eben nicht. Somit kann es sein, dass wir Veränderungen in unserem Umfeld vollziehen möchten. Sich selber zu erkennen und auszudrücken wird im Zuge der Selbsterkenntnis und Selbstbewusstwerdung immer erstrebenswerter. Um diesen Prozess ins Rollen zu bringen, ist es eine wundervolle Möglichkeit, sich mit der eigenen Wahrnehmung zu beschäftigen.
Als Unterstützung auf diesem Weg wurde das Onlineseminar „Die Kunst des Wahrnehmens“ kreiert.